Beschreibung
Material/Technik: Öl, Ölkreide und Acryl auf Leinwand
Entstehungsjahr: 2022
Das Gemälde ist Teil des Triptychons "Am Leben". In dieser Arbeit setzte ich mich mit der Würde des Menschen auseinander, die auch den erbarmungswürdigsten und schutzlosesten Wesen, Säuglingen, zusteht. Denn Neugeborene sind alleine nicht überlebensfähig. Sie stehen in vollkommender Abhängigkeit von der Gebärenden und anderen Menschen. Die Nabelschnur ist das natürliche Instrument der Verbindung, Versorgung und Abhängigkeit des Menschen und wird mehr und mehr ersetzt durch Maschinen. Schläuche, Drähte, Nadeln und Monitore halten die Neugeborenen am Leben. Kinder werden dem natürlichen schützenden Organismus entnommen, um stattdessen in die Abhängigkeit einer kalten maschinell dominierten Umwelt zu geraten, von welcher sie sich aus einer Kraft nicht lösen können.




