Beschreibung
Material: Acryl, echte Wolle auf Leinwand
Beschreibungen:
Dieses Werk entstand nach einem Besuch im Ruhrgebiet und ist Teil einer Serie, die sich mit industrieller Geschichte und persönlichen Eindrücken beschäftigt. Der Hintergrund ist in dunklen, nahezu rußigen Tönen gehalten – ein Verweis auf die Kohle, die diesen Ort geprägt hat. Rote und orangefarbene Akzente erinnern an Feuer, Hitze, Energie – die Kraft des Bergbaus.
Die Linien sind nicht bloß gemalt, sondern bestehen aus echten Wollfäden, die teilweise mit schwarzer Farbe überzogen sind – symbolisch für das Kohlenstaub-geschwärzte Gesicht eines Arbeiters. Diese textile Intervention schafft einen starken haptischen Kontrast zur Malerei und betont zugleich die Materialität des Themas.
Die Komposition wirkt wie ein Netz oder ein Gitter - sie lässt Assoziationen an Schachtanlagen, Fördergerüste oder Schutzvorrichtungen zu. Zugleich bleibt sie offen für Interpretation: Sind es Spuren, Narben, Strukturen der Erinnerung?
Konzept & Besonderheiten:
✔ Teil einer Werkreihe über das Ruhrgebiet - inspiriert von echten Orten und Erfahrungen
✔ Verwendung echter Wollfäden - bewusst eingefärbt, um Symbolik zu verstärken
✔ Ausdrucksstarke Farbkontraste - glühende Flächen treffen auf dunkle Tiefen
✔ Haptik als Bedeutungsträger - das Material spricht mit
✔ Kombination von abstrakter Malerei und Objektkunst




